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"Panorama-Treffen" in Cannobio am Lago  Maggiore 2005

"Panorama-Treffen" in Cannobio am Lago  Maggiore 2005

 
Natürlich  fängt  eine Reise  immer  mit den Vorbereitungen  an. Köfferle  packen, Auslandskrankenschein besorgen  und  ähnliche Dinge  waren da  zu erledigen. Und  natürlich die Autos  vorbereiten. Nach  einigen  hektischen Aktivitäten, das  reichte  von Ölstand prüfen bis  Getriebetausch, waren dann alle  reisefertig.

Wir  Braunschweiger  starteten schon am Mittwoch, den 25.05.05. Von  uns  aus  sind es  ja  bis  Frankfurt  schon 340 Kilometer. Jedenfalls war das unsere  erste  Etappe, die wir auch  ohne  Probleme bewältigten. Nach  einem gemeinsamen  Essen mit Familie Dorsch  wurde  noch ein wenig  „gebabbelt und dann war schlafen angesagt. Denn am 26.05. wollten  wir  um 2 Uhr in der  Frühe starten. Gut, es wurde dann etwas  später ( das kennen  wir ja…….),  aber  es lief dann reibungslos. Bei schönstem  Wetter  waren dann drei „Kapitäne unterwegs. Familie Dorsch, das Paar Durer/Moreno  und das Paar Hagemann/Bilitz. Unterwegs wurde  mehrmals  kurz Pause gemacht,  um diverse Bedürfnisse zu erledigen. Wir erreichten  dann die Schweiz.
Hier wurde dann die erste  große Pause  eingelegt. War lecker, der Inhalt  aus dem Körbschen von Silvia Moreno !
Frisch  gestärkt  ging es dann weiter. Leider  nicht  mehr  ganz so flott. Diverse Baustellen und  ein  relativ  starker  Verkehr machten sich dann  doch  bemerkbar. Aber es  ging stetig  voran. Nach durchfahren  des Gotthard-Tunnels und erreichen  der  Grenze  Schweiz-Italien war es dann  ja auch  nicht  mehr  weit. Wir  kamen dann  etwas müde, aber  vollzählig  in Cannobio an.
Schnell  wurden  die Zimmer bezogen,  und man  traf  sich dann auf der Hotelterrasse. Einige  unserer Freunde  und Kollegen  waren ja schon  früher angereist. So fanden sich dann  alle  Teilnehmer dort ein. Bis  zum  gemeinsamen Abendessen war  noch etwas  Zeit, diese  wurde  dann  mit den berüchtigten „ Benzingesprächen überbrückt,  und  mit  einem  ersten  Erkundungsgang auf dem Gelände.

 
Das Abendessen  wurde dann  zum Abschluss dieses  recht anstrengenden Tages. Fast, jedenfalls…………
 
Für den Freitag war  ein kleiner  Ausflug  in die Berge  vorgesehen.
Treffpunkt war am Hafen  von Cannobio. Dort  wurden dann auch die ersten Gruppenbilder  gemacht.
Von  hier aus  ging  es dann  in die  Berge. Wer  nun erwartet  hat, das  wir  lang Kilometer machen (ich fahr  ja  gern Käpten……....), der wurde  überrascht. Luftlinie war es  ja nicht so weit. Aber wie so  oft, der Weg ist das  ziel. Peter  fuhr  mit uns  wirklich in die  Berge. Ziel  war ein kleines Dorf,  und dort  gab es  dann  ein  sehr leckeres zweites Frühstück. Allerdings  mussten  wir  uns das
erarbeiten. Je weiter  wir fuhren, desto abenteuer- licher wurde die  Straße. Immer schmaler,  und die  Kurven immer  enger. Ich  fand es  ja schön, aber anstrengend war es doch. Wir  wurden aber belohnt.
Mit einem herrlichen Ausblick und  wirklich  gutem Essen.
Und  jetzt  wissen  wir auch, warum die Hupe funktionieren  sollte ( was sie  ja sowieso  muß........). Unser  Reiseleiter  Peter machte ausgiebig  Gebrauch vom „Signalmittel Einige  Kurven  waren  einfach nicht  einsehbar,  und  zwei  Kapitäne hätten  an  einigen  Stellen nicht  nebeneinander  gepasst. Ein 500er Fiat  aber auch nicht........

 
Derart  gestärkt  und ausgeruht ging es dann  wieder  an den „Abstieg.
 
Nun waren die Bremsen  gefordert. Um es  vorweg zu  nehmen:  es sind alle  unversehrt  wieder  unten  angekommen. Und über das Bremssystem  hat sicher  jeder mal einen Gedanken  verschwendet. Vor allem diejenigen  mit der Original-ausrüstung. Aber es ging
ja alles gut.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Nachmittag
wurde dann  allgemein zum Entspannen genutzt.
Hauptsächlich  in  Badehose  am  Wasser,  die  mutigen  zum Teil  auch  im Wasser. Ich bin sicher  geschrumpft in dem Bergsee............
Abends sind  wir dann  wieder  gemeinsam Essen gegangen. Diesmal  mit ein paar Leutchen  mehr, einige  Schweizer  Kollegen sind noch  dazugekommen.
So war es dann  auch  ein recht  langer  Tisch..........
 
Samstag  stand  im Zeichen  eines Bootsausfluges  auf die  Inseln  im Lago Maggiore, bzw. wurde  wiederum der Strand  besucht. Am Abend wurden dann alle  Kapitäne in Cannobio auf den Marktplatz gefahren,  für Gruppenbild  mit allen  Teilnehmern dieses
Treffens. Gezählt wurden dann letztendlich 8 „Kapitän PL und ein „Rekord  P2. Unentdeckt blieben wir natürlich  nicht, was  erstmal  zu  einigen Gesprächen führte,  und unzähligen Fotos. Es  ist immer  wieder  erstaunlich,  wie populär und  bekannt  unsere Opel  auch  heute noch sind.  
Der Abschluss dieses Abends  fand wieder  bei  einem Abendessen statt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Strand  wurde  bei  Dunkelheit  auch noch  einmal aufgesucht, zwecks
Beobachtung  eines Feuerwerkes. Natürlich hat  Verpflegung  nicht  gefehlt.

 
 
 
 
 
 
 
Wehmut  machte  sich  auch  ein  wenig  bemerkbar,  stand doch  für den nächsten Morgen  bereits  die Heimfahrt  für die meisten  an. Und wegfahren  wollte  eigentlich  keiner  so  richtig. Es half  ja nichts, nach  einem ausgiebigen  Frühstück und einem Besuch auf dem bekannten Markt in Cannobio ging  es dann los. Wir  verabschiedeten uns  noch  von  den Eheleuten  Lauxmann, die  es  richtig  gemacht  haben. Urlaub,  nicht  nur  ein langes Wochenende ! Anita  und  Peter Ruoff starteten dann als  erstes, wegen des  Wohnwagens,  die Frankfurter  Gruppe  brauchte dann  noch  ein wenig Zeit zum Start (  des  kenne mer  ja.......) und die Familie Meier war dann  noch  etwas später.

Allerdings  verlief der  Tag  nicht  so  reibungslos wie die  Anreise.
Zum  einen  war  erheblich mehr  Verkehr als  erwartet ( Abschnittsweise eine  einzige  Autokolonne) und  ich sah  mich  genötigt,  dann  doch mal an die  Seite  zu  fahren. Das abdecken der  Kühlwassertemperaturanzeige hatte  nicht  geholfen,  mein  Gewissen wollte  runter  von der  Straße. Durch diese Unterbrechung  hatte uns Thomas  Meier  eingeholt. Nun, die Kinder  hatten  einen „Eisverkäufer-Mann ausfindig  gemacht, und so  wurde dann  eine erste längere  Pause  daraus. Wir  fuhren  nun mit  4  „Kapitänen Richtung Gotthard-Tunnel. Vor dem Tunnel  wurde  noch mal eine kurze  Pause  eingelegt. Leider mussten  wir  vom Parkplatz aus beobachten, wie der  Verkehr  auf der  Autobahn anfing  sich  zu stauen..........So  gingen wir dann auf die Piste, Temperatur  im Schatten sicher an die 30 Grad C und  das  Mittags bei strahlendem Sonnenschein. Nun,  irgendwann  hatten  wir die  Ampel erreicht ( es war nur  eine Tunnelröhre  freigegeben ),und  die  Temperaturanzeige  stand  beharrlich  auf dem roten Punkt ( hüstel....).Es  wurde  Grun und dann nichts  wie  rein in den Tunnel. Wir als  vorletztes unserer Gruppe, Familie  Meier als  letztes. Und wie  wir  gerade  in den Tunnel  reinfahren, sehe  ich  im Rückspiegel  den grauen Kapitän der Meiers auf den Standstreifen  rollen............ Ach du  Sch.........Also,  jetzt  umdrehen  ging  nicht  mehr....Doppelt  nervös also  durch die Röhre. Was  der  undichte  Kühler  wohl  noch an  Wasser  übergelassen  hatte..... und was war jetzt  mit dem Thomas  sein Auto....... und das  mit den 3  Kindern dabei............ ausgerechnet.......Nach dem  Tunnel ist  ein Parkplatz, dort  wollten  wir  uns treffen. Wir  haben dann  die mehr als 17 Kilometer  irgendwie  geschafft, also  runter  von der Piste auf den Parkplatz. Motorhaube auf.... Springbrunnen. ! Der war  nun  unrettbar defekt....

Und natürlich  die Geschichte  mit  Thomas erzählt....... Nach  ewiger  Zeit  war dann endlich  eine Verbindung  per  Handy  möglich. Der  Fehler war  nach  einiger  Suche dann  endlich  gefunden,  und nach  einer „ Ewigkeit kam dann auch  Familie  Meier an. Ich hatte zwischenzeitlich  den Kühler ausgebaut  und durch  einen anderen ersetzt ( es lag zufällig  Ersatz  im Kofferraum....).Was noch anzumerken wäre,  kein anderer  Autofahrer hat  Hilfe  angeboten,  trotz  eindeutiger  Zeichen,  und drei Kindern  neben dem Auto..........) Nun, wir  beschlossen,  den Meiers noch etwas  Zeit  zum erholen  zu  geben, die  5 waren verständlicher Weise etwas mitgenommen. Nebenbei  wurden die in Cannobio  erworbenen Lebensmittel „angetestet.
 
Nun, der Tag  versprach  noch  aufregend  zu werden,  vor  allem  aber  lang.
Nachdem wir  die Schweiz durchquert  hatten ( zwischendurch  noch  getankt), ging  es dann zügig  weiter.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
In  Freiburg  trennte  sich dann das „Schwedencoupe  von  uns mit  Kurs Stuttgart... Wir  haben dann noch  eine größere Pause  eingelegt,  der  Kinder zuliebe bei  einem bekannten „Hamburger- Anbieter. Von da  aus  fuhren  wir dann
Nonstop bis  Frankfurt. Allerdings  war  es  bei  unserer Ankunft schon eine Weile  dunkel und  wir  im wahrsten Sinne „gerädert.
Ohne  große Veranstaltungen  sind wir dann  in den Federn verschwunden... um dann  am  Montag  die letzten 350 Kilometer zu  meistern. Bis  auf  zunehmend schlechtes  Wetter lief das dann auch reibungslos.
Bleibt nun die  Erkenntnis, das  wir das  nächste  Mal  länger  am Lago  bleiben  würden. Alles  in  Allem  war es  eine klasse
Veranstaltung. Das Wetter bestens, die Stimmung  bestens und  trotz  aller ( hauptsächlich technischer) Pannen hat es allen  gefallen. Bleibt  nun  noch  Peter  Ruoff  zu danken,  der  die Vorbereitung  gemacht  hat  und natürlich auch die  „Reiseleitung  vor  Ort.

 
 
 
 
 
 
 
Noch  was  in  eigener Sache: falls noch unzensierte Bilder dieses Wochenendes auftauchen-  ich  pflege  normalerweise nicht  auf  meinem „heiligen Blechle rumzulümmeln, aber das  Heck war zu diesem Zeitpunkt leider  nicht  mehr  ganz gerade und ich hab  mir gedacht, das es ja auch nicht  mehr  schaden  kann, wenn man da mal auf dem Kofferdeckel sitzt. Ich bitte  nur  höflich  darum, das 2006  nicht nachzuahmen. Das  gibt sonst Ärger......... die  Beule  ist dann  weg.........................  
 
 
Mit  rostfreien Grüßen
Thomas  Hagemann
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